 ##  [Photonenbündelung](/de/node/51406) 

 Definition

Ein quantenstatistisches Phänomen, bei dem ununterscheidbare Bosonen (typischerweise Photonen) eine erhöhte Wahrscheinlichkeit zeigen, zusammen im selben Modus oder zur selben Zeit detektiert zu werden, üblicherweise durch die zweite Ordnungs-Korrelation g(2)(0)&gt;1 quantifiziert.

 

 

 

 

 

 





## Prinzip

Prinzip

Bosonische Austauschsymmetrie und Partikelindistinguierbarkeit führen zu konstruktiven Zwei-Teilchen-Wahrscheinlichkeitsamplituden für gemeinsame Detektion, was zu über-Poisson'schen Statistik und beobachtbaren Photonen-Korrelationen führt.

 

 

 

 

 





## Demonstration

Demonstration

Ein Hanbury-Brown‑and‑Twiss-Versuch mit einer thermischen Lichtquelle: zwei Detektoren nach einem Strahlteiler messen erhöhte Koinzidenzraten gegenüber unabhängigen Ankünften und ergeben für chaotisches Licht g(2)(0)≈2 als deutliches Bunching-Signal.

 

 

 

 

## Fehlanwendung

Fehlanwendung

Beliebige zeitlich gehäufte Detektionen als Bunching zu bezeichnen, ohne Indistinguishability zu prüfen oder ohne auszuschließen, dass klassische Intensitätsschwankungen oder technische Störungen dieselben Korrelationen erzeugen.

 

 

 

 

 





## Konsequenz

Konsequenz

Korrekt erkannt, impliziert Bunching bestimmte Quellstatistiken (z. B. thermische oder Mehrphoton-Zustände), beeinflusst Aufbau und Interpretation quantenoptischer Experimente und begrenzt die Reinheit Einzelphotonquellen.

 

 

 

 

## Umkehrung

Umkehrung

Antibunching: eine nichtklassische Signatur mit Antikorrelationen in den Detektionen (g(2)(0)&lt;1), typisch für Ein-Photon-Emitter und analog zur Ausschlusswirkung bei Fermionen in Detektionsstatistiken einzelner Emitter.

 

 

 

 

 





## Abgrenzung

Abgrenzung

Gilt für ununterscheidbare Bosonen mit ausreichender zeitlicher und modal­er Auflösung, die Which‑Path‑Information eliminiert; nicht anwendbar auf unterscheidbare Teilchen, Fermionen oder wenn Detektorfehler und klassische Korrelationen dominieren.

 

 

 

 

 





## Semantische Spannung

Semantische Spannung

Wird oft mit klassischem Intensitätsbunching aus incoherenten Quellen verwechselt; die Spannung besteht zwischen quantenmechanisch bedingten Austauschkorrelationen und klassischen statistischen Intensitätsschwankungen.

 

 

 

 

 





## Synthese

Synthese

Bunching ist die messbare Folge bosonischer Symmetrie und Indistinguishability, die erhöhte gemeinsame Detektionswahrscheinlichkeiten erzeugt; es wird mittels g(2)-Messungen identifiziert und von klassischen Effekten abgegrenzt.