 ##  [Positionsoperator Y](/de/node/51524) 

 Definition

Das Quantenobservable, das der y‑Koordinate entspricht, dargestellt durch den Multiplikationsoperator ŷ, der auf Ortsraum‑Wellenfunktionen wirkt, indem er mit y multipliziert.

 

 

 

 

 

 





## Prinzip

Prinzip

In der Ortsdarstellung ist der Positionsoperator Y ŷ hermitesch, kommutiert mit anderen Ortskomponenten und erfüllt die kanonische Kommutatorrelation [ŷ, p̂_y] = iħ mit dem konjugierten Impuls, die der y–p_y‑Unsicherheitsrelation zugrunde liegt.

 

 

 

 

 





## Demonstration

Demonstration

Auf einer Wellenfunktion ψ(x,y,z) wirkt der Operator als (ŷψ)(x,y,z) = y ψ(x,y,z); eine projektive Messung von y zieht ein Ergebnis aus der marginalen Wahrscheinlichkeit |ψ(x,y,z)|^2 über x und z und kollabiert den Zustand zu einem y‑lokalisierten Paket.

 

 

 

 

## Fehlanwendung

Fehlanwendung

Anzunehmen, exakte normalisierbare Eigenzustände |y⟩ existierten als physikalische Zustände, oder zu übersehen, dass präzises Wissen über y die Unsicherheit in p_y erhöht; das Vernachlässigen von Definitionsbereichen unbeschränkter Operatoren kann zu mathematisch inkonsistenten Manipulationen führen.

 

 

 

 

 





## Konsequenz

Konsequenz

Eine Messung der y‑Position lokalisiert das System in y innerhalb der experimentellen Auflösung und erhöht die Unsicherheit in p_y; Operatoren, die ŷ enthalten, folgen den spektralen und Definitionsbereichs‑Eigenschaften von Multiplikationsoperatoren im Konfigurationsraum.

 

 

 

 

## Umkehrung

Umkehrung

Vergleichen Sie die Messung von y mit der Messung des konjugierten Impulses p_y, die einen delokalisierten ebenen Wellen‑Eigenzustand in y und einen scharfen Impulswert erzeugt; schwache Messungen von y liefern partielle Information ohne vollständigen Kollaps.

 

 

 

 

 





## Abgrenzung

Abgrenzung

Gültig in der nichtrelativistischen Quantenmechanik für Ein‑ oder Mehrteilchen‑Hilberträume mit kontinuierlichem Konfigurationsraum; in Gittermodellen, relativistischer Quantenfeldtheorie oder für Schwerpunktskoordinaten muss ŷ angepasst werden.

 

 

 

 

 





## Semantische Spannung

Semantische Spannung

Wettbewerb zwischen der Sicht von Koordinate als Label und als beobachtbarem Operator: operationell liefert ŷ Messstatistiken und Kollaps, idealisierte Eigenzustände sind jedoch Distributionen, keine normalisierbaren Vektoren.

 

 

 

 

 





## Synthese

Synthese

Der Positionsoperator Y ist der hermitesche Multiplikationsoperator durch y in der Ortsdarstellung: er bestimmt y‑Messstatistiken |ψ(y)|^2 (marginalisiert über andere Koordinaten), erfüllt die kanonische Kommutation mit p_y und erzwingt den Kompromiss zwischen y‑Lokalisierung und Impulsstreuung.